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Seit Mitte 2003 werden solche Fische in Taiwan als „Nachtperlen" verkauft. Seit Anfang 2004 gibt es in den USA den leuchtenden "GloFish" zu kaufen. Dieser soll auch noch über ein zusätzliches Gen der Seeanemone verfügen. Weitere leuchtende Varianten in pink beziehungsweise rot, grün und gelb folgten schnell. Im Jahre 2007 waren pinkfarbene Zebrabärblinge auch regelmässig in gewissen Schweizer Zoofachgeschäften anzutreffen.
In manchen Ländern – nicht so in der Schweiz – dürfen sich Glo-Fische zwar vermehren, aber nicht kommerziell gehandelt werden – denn, es besteht ein Patentschutz. Zudem könnten in der Schweiz die Importeure, wie auch die Zoofachhändler als Verkäufer, wie auch die Käuferschaft von transgenen Aquarienfischen angezeigt werden. Das Verbot besteht also auch für die Pflege in Heimaquarien. Eine Ausnahme stellen Forschungseinrichtungen dar, die mit Bewilligung des Bundes solche Fische halten und vermehren dürfen.

Ungewöhnliche Einreise
In der Schweiz gibt es transgene Zebrabärblinge für das Aquarium bereits seit einiger Zeit zu kaufen. Die Zoofachhändler finden die Fische unter der Bezeichnung Coral Red Danio auf handgeschriebenen Verkaufslisten. Ahnungslose Verkäufer und Käufer erwerben diese Fische, da solche Fantasienamen in der Branche nichts ungewöhnliches darstellen.
In die Schweiz gekommen sind die pinkfarbenen Fische im Lieferwagen eines tschechischen Händlers. In den Aquarien der Zoofachgeschäfte angekommen, kommen dann doch einige Zweifel auf. Sind dies nun Transgene Fische oder nicht?

Leuchtende Fische im Dunken