Für die kurze Zeit während des Transportes und in den Verkaufsanlagen der Zoofachhändler ertragen die Fische meist noch ungünstige Lebensbedingungen. Um so wichtiger ist es dann, dass die Fische in den Heimaquarien grosszügige Lebensräume angeboten bekommen. Übrigens: Jene Zoofachhändler, die nicht zu viele Fische in ihren Verkaufsanlagen zur Schau stellen, gehen mit gutem Beispiel voran.
Die Situation bei den Fischtransporten hat sich stark verbessert. Laut dem Bundesamt für Veterinärwesen BVET; Zur Einfuhr von Zierfischen in der Schweiz, Christine Weber, 2001, belaufen sich die Todesfälle beim Transport zwischen 1.5 bis 6 %, was ein guter Wert darstellt. In diesem Zusammenhang macht jedoch eine Forderung des Schweizer Tierschutzes STS trotzdem Sinn. Nämlich die Förderung des Fischschutzes und die Förderung der Fischzucht im eigenen Land. Dies verringert unsinnige Tiertransporte und bietet Alternativen zu den ausländischen Zuchten. Bei letzteren werden die Schmerz- und Leidensfähigkeit der Fische oft viel wenig ernst genommen, was anhand der steigenden Zahl an Qualzuchten ersichtlich wird.